Am Samstag, dem 3. März hatten wir in Lorbach eine gemeinsame GIB & NIMM – Aktion. Gudrun und Franzi kamen zum Kochen, Geeti, Thorsten und Volker konnten dadurch die ganze Zeit im Garten arbeiten. Bei der Abrechnung merkten wir, wie umfangreich so eine Aktion sein kann. An folgendem Beispiel wollen wir das verdeutlichen:
Gudrun fährt nach Lorbach und holt unterwegs Franzi aus Orleshausen ab. Franzi bringt einen Kuchen mit. Die beiden kochen für uns, fahren danach wieder nach Hause. Wie rechnet man das ab?
Gudrun fährt nach Lorbach über Orleshausen, holt Franzi ab, 15 Kilometer Strecke und eine halbe Stunde Zeit. Je zwei Stunden lang beschäftigen sich zwei Personen mit Essenszubereitung, eine Stunde für Kuchen, wird aber gesplittet, da Nicole die Zutaten besorgt hat, (eine halbe Stunde Franzi fürs Kuchen backen, eine halbe Stunde Nicole für die Zutaten), Zeit für gemeinsames Essen wird nicht berechnet. Freude und der Spaß ist unser Synergieeffekt. Gudruns Heimfahrt über Orleshausen, bringt Franzi zurück, 15 Kilometer Strecke und eine halbe Stunde Zeit, eine halbe Stunde für Gudrun von Franzi für das Mitnehmen und Bringen.
Übersicht Gutschriften durch Geeti: eine halbe Stunde Nicole Kuchenzutaten, 2 Stunden Franzi Kochen, eine halbe Stunde Franzi Kuchen backen, Gudrun erhält 2 Stunden für das Kochen, eine Stunde Fahrt hin und zurück, eine Stunde für Benzin, 30 Kilometer, insgesamt 4 Stunden. Dann bekommt Gudrun noch eine eine halbe Stunde Gutschrift von Franzi für das Mitnehmen und Bringen. Das alles ist in einzelnen Überweisungen einzugeben, unter Beachtung der Rubriken, da es für unsere Statistik über die Tauschbereiche sehr wichtig ist. Dadurch besteht die Möglichkeit einzelne Tauschelemente zu bewerten. Bitte berücksichtigt das für die Zukunft! Auch die Abgabe von Bewertungen auf erfolgte Tauschaktionen ist eine Wertschätzung die wir zeigen sollten. Bitte denkt daran!
Jetzt aber genug!
Es war ein wunderbarer Tag. Wir konnten viel erledigen. Es hat allen Spaß gemacht, das gemeinsame “Menü” war eine tolle Geschmacks- und Wohlfühlerfahrung. Dass wir ein Gedeck zu viel hatten, war wohl Vorsehung, denn ein “Noch-nicht-Mitglied”, kam vorbei und hat mitessen können. Wir konnten uns alle viel mehr Zeit für das Essen und Gespräche nehmen. Der Espresso zum Abschluss rundete alles ab. Wann nehmen wir uns dafür im normalen Alltag schon Zeit? So ist viel Zeit gespart worden, die von allen gemeinsam genutzt wurde und Geeti, Thorsten und Volker konnten unterdessen im Garten arbeiten. Wiederholung erwünscht!